Individuelle Zielsetzungen und Gestaltung des Curriculums

Wir möchten Ihnen gern einige Anregungen für Ihre ganz persönliche Navigation durch das Seminarangebot geben. Angenommen das sind Sie:

Je nach persönlicher Ausgangslage und Zielsetzung können Sie das Curriculum unterschiedlich nutzen und ihm ein individuelles Profil geben. Hier ein paar typische Möglichkeiten:

1. Kommunikationspsychologisches Studium generale

Sie haben einen Beruf, den Sie weiterhin ausüben wollen, z.B Lehrerin, Kita-Leiter, Pastorin, Arzt, Sozialpädagogin… Dann absolvieren Sie ein kommunikationspsychologisches Studium generale, um den menschlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen Ihrer Berufsrolle gewachsen zu sein. Möglicherweise auch, um Karrierechancen in Ihrem Beruf zu verbessern (Beispiel: eine Lehrerin möchte Schulleiterin werden und möchte Ihre Leitunsgkompetenzen erweitern):

Empfehlenswert wären dazu nach dem Grundkurs solche Bausteine, die für Ihre gegenwärtige und/oder angestrebte Berufspraxis einschlägig und nützlich sind. In allen Bausteinen streben wir eine Verbindung von menschlicher Entwicklung und professioneller Qualifizierung an.

2. Berufliche Neuorientierung

Sie wollen beruflich „umsatteln“ und möchten anstelle von oder ergänzend zu Ihrer gegenwärtigen Berufsrolle künftig als 

  • Trainer(in)
  • Konfliktmoderator(in)
  • Berater(in)/Coach
  • Teamentwickler(in)

arbeiten und sich entsprechend weiterqualifizieren. In diesem Falle ist es ratsam, das Studium generale mit einem selbst gewählten Schwerpunkt zu verbinden. Beispiel: Eine Erzieherin möchte künftig als Beraterin/Coach arbeiten (sich vielleicht selbstständig machen).

Nach dem Grundkurs wählt sie neben Bausteinen, die die allgemeine soziale Kompetenz im Auge haben, bevorzugt solche Bausteine, die Beratung / Coaching zum Inhalt haben. Genau dasselbe gilt auch für Berufsanfänger, die nach ihrem Studium einen Beruf z.B. als Trainer(in), Gruppenleiter(in) oder Coach anstreben, z.B.:

3. Kommunikationspsychologische Fundierung/Vertiefung

Sie sind bereits in einem der vier Anwendungsschwerpunkte beruflich tätig, z.B. als Trainer(in), Coach oder Mediator? Dann gibt es zwei mögliche Zielsetzungen (die viele Teilnehmer auch miteinander kombinieren): Erstens, Sie wollen Ihre Tätigkeit kommunikationspsychologisch fundieren (Modelle und Methoden).

Dies wäre wieder das Studium generale, das Sie nach eigenen Wünschen zusammenstellen. Und/oder Sie wollen speziell solche Kurse besuchen, die Ihren Schwerpunkt vertiefen. Der bereits erfahrene Mediator des obigen Beispiels wird dann die Kurse „Klärungshilfe 1 + 2“ ansteuern. Oder, anderes Beispiel: Eine erfahrene Coach möchte ihre Arbeit weiter entwickeln in Richtung Inneres Team:

 
Sie würden nach dem Grundkurs schwerpunktmäßig die einschlägigen Kurse zum Inneren Team wählen.

Haben Sie sich „wiedergefunden“? - Wenn ja, oder wenn nein: Wir beraten Sie gern!