Über diese Reihe

Erfahren Sie hier, wer wir sind, wen wir mit diesem Angebot ansprechen und welches Ausbildungsziel wir vor Augen haben.

Sobald der Mensch in Kontakt zum Mitmenschen tritt, bieten sich vielfältige Möglichkeiten zum befriedigenden Miteinander - jedoch leider auch eben so viele Ansatzpunkte für Missverständnisse, Konflikte und gegenseitige Kränkungen. Wo immer wir miteinander zu schaffen haben, machen wir einander auch zu schaffen. Daher gilt es, mit unvermeidlichen zwischenmenschlichen „Kommunikationsstörungen“ so umzugehen, dass aus Verworrenheit sachliche Klarheit entsteht bzw. aus unterschwelligen, unkontrollierbaren Konfliktherden geklärte Beziehungen werden können.

Besonders in Berufsfeldern, in denen der Mensch im Vordergrund steht, gewinnt das kommunikative Konfliktmanagement an Bedeutung. Im Schulunterricht, im ärztlichen Gespräch, bei der psychologischen Beratung und auf vielen anderen Gebieten wird von den dort Tätigen zunehmend die Bereitschaft und die Fähigkeit zum Beratungsgespräch, zur Konfliktklärung, zur Moderation erwartet. 

So nehmen kommunikationspsychologische Überlegungen in der beruflichen Aus- und Fortbildung mehr und mehr Raum ein, und der menschliche und zwischenmenschliche Faktor wird zum ausschlaggebenden Zünglein an der Waage des Erfolgs.

Ausgehend von diesen Überlegungen entstand 1991 die Idee, die Inhalte und Methoden der Schulz von Thun´schen Kommunikationspsychologie zu einer geschlossenen Weiterbildung zu gestalten und als Angebot der Universität speziell für den sozialen Bereich weiterzugeben.